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Theater um "Die kleine Hexe" In Trebgast angekommen

Heuer veranstaltete der Kreisjugendring Lichtenfels erstmals eine Sommertheaterfahrt mit Kindern ab 6 Jahren. Am frühen Nachmittag fuhr ein Bus die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nach Trebgast zur Naturbühne. Um die aufgeregten Mädels und Jungs auf das Theaterstück „Die kleine Hexe“ einzustimmen, las Betreuerin Uschi aus dem gleichnamigen Buch von Otfried Preußler einige Kapitel vor. Am Ziel angekommen, wurde noch schnell vor Vorstellungsbeginn ein Eis geschleckt und von den Betreuerinnen Isabell und Sabrina die Eintrittskarten verteilt. Dann öffneten sich schon die Türen zum Einlass und die Gruppe suchte sich ihre Plätze. Das Bühnenbild wurde bestaunt und die Betreuer Nadine und Andreas mit Fragen bestürmt. Ob die Hexe auf ihrem Besen wirklich fliegen werde? Der Rabe Abraxas sich auf die Schulter der Hexe setzt? Oder der Ochse Korbinian ein echter Ochse sein wird? Es wurde geraten und diskutiert und dabei auch neue Freundschaften geknüpft. Doch als die Vorstellung endlich begann, war es mucksmäuschenstill auf den Rängen, denn niemand wollte etwas verpassen. Schließlich agierten die Schauspieler nicht nur auf der Bühne, sondern durchquerten auch den Zuschauerraum. Die Darsteller spielten ein tolles Stück in dem die kleine Hexe unbedingt zur Walpurgisnacht auf den Blocksberg möchte. Aber mit ihren 127 Jahren ist sie leider zu jung und muss im darauf folgenden Jahr beweisen, dass sie eine gute Hexe ist. Leider versteht sie den Begriff „gute“ Hexe falsch und hilft Menschen wo sie nur kann. So müssen Holzsammlerinnen nicht mehr mit leeren Kiepen nach Hause gehen, weil sie von einem brummigen Förster erwischt wurden. Oder sie hilft einem Maronenverkäufer, der sich an einem heißen Kastanienkessel die Hände verbrannt hat. Aber nicht nur Menschen steht sie bei, auch der arme Ochse Korbinian wird von ihr gerettet. Leider ist die Hexenzunft von diesen guten Taten gar nicht erbaut, denn eine gute Hexe ist für sie etwas ganz anderes. Zum Glück gibt es noch den Raben Abraxas, der ihr immer beisteht und, von den Zuschauerrängen aus, das Geschehen auf der Bühne kommentiert. Auch die Besucher, respektive die Kinder, wurden in das Theaterstück mit einbezogen und halfen mit Begeisterung der kleinen Hexe und ihrem Raben. Nach dem Ende der gelungenen Vorstellung durften die Besucher Fotos mit ihren Lieblingen machen um eine Erinnerung an diesen schönen Nachmittag mit nach Hause zu nehmen. Die Mädels und Jungs der Kreisjugendring-Gruppe stellten sich geduldig an, bis sie an der Reihe waren. Danach marschierten alle zum Parkplatz um die Rückfahrt anzutreten. Natürlich wurden auf der Heimreise nochmals ein paar Kapitel aus dem Buch von Otfried Preußler vorgelesen um das Gesehene Revue passieren zu lassen.

Radflechtrace-Tour am 30. Mai 2018 Und schon sind wir da

Rätselhafte„Radflechtrace-Tour“ mit dem KJR

Bei der letzten Aktion im Pfingstferienprogramm lud der Kreisjugendring Lichtenfels Kinder und Jugendliche ab 8 Jahren zu einer Tour mit dem Titel „Radflechtrace“ ein. 16 Mädels und Jungs wurden von ihren Betreuern Uschi, Carina, Andreas und Thomas aufgefordert auf die ersten drei Buchstaben dieses Ausfluges zu steigen und mit ihnen nach Michelau zum Deutschen Korbmuseum zu fahren. Dort konnte die Gruppe auf den Spuren der Korbmacher wandeln und sich über den Anbau sowie die Verarbeitung von Flechtmaterial in und um Michelau informieren. Bei einer Museumsrallye wurden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer durch verschiedene Epochen und Länder geschickt um die Quiz-Fragen richtig zu beantworten. Beim anschließenden 1-2-oder 3-Spiel konnten sie ebenfalls ihr Wissen testen. Nach einer kurzen Brotzeitpause stiegen alle auf ihre Stahlrösser und radelten weiter nach Marktzeuln zum eigentlichen Höhepunkt des Ausfluges. Dort warteten bereits etliche Pferdestärken, in Form von elektrisch betriebenen Karts, auf die jungen Fahrer. In der Arena fuhren die motorsportbegeisterten Mädels und Jungs auf der 460 Meter langen Strecke rasant in die Kurven, bewältigten Steigungen im Vollgas-Modus und überholten mit Karacho ihre Betreuerinnen und Betreuer um zum verdienten Sieg zu fahren. Die vereinbarte Racingtime ging viel zu schnell zu Ende und die Rennfahrer durften sich stärken. Während des Essens wurde viel über Drifts, richtiges Kurvenverhalten und riskante Überholmanöver diskutiert und die gemachten Erfahrungen ausgetauscht. Im Anschluss wollten einige noch den Minigolfparcour durchspielen, bevor es mit den Rädern wieder Richtung Landratsamt ging, wo die Eltern bereits auf ihre sportlichen Kids warteten. Man darf gespannt sein, welche Aktionen sich der Kreisjugendring für die nächsten Ferien wieder ausgedacht hat.

Nei gschaud im Fotostudio von BAUR am 29. Mai 2018 So geht's schon mal los.

Im Pfingstferienprogramm durften Kinder und Jugendliche das 10.000 qm große Fotostudio der Firma BAUR in Weismain erkunden. Zwei Mitarbeiterinnen begrüßten die Gruppe mit ihrer Betreuerin Uschi Sünkel und führte die interessierten Mädels in eine riesige Halle mit einzelnen Kojen in denen für Katalog und Homepage die Werbefotos entstehen. Allein für die Aufnahme einer Wohnzimmereinrichtung wuseln Fotograf, Stylist, Handwerker und Webdesigner hin und her, um für bestmögliche Bilder zu sorgen. Während sich die Stylistin im Lager um die passende Deko wie Kerzen, Obstschalen, Wandbilder, Pflanzen, Decken, Kissen und vieles mehr kümmert, verlegen die Handwerker den passenden Fußboden, stellen Wände auf und sorgen mit Fensteran- und -aussichten für eine möglichst reale Wohnzimmeratmosphäre. Vom Aufbau bis zur perfekten Fotoaufnahme vergeht oftmals ein Tag. Als Überraschung durften sich die begeisterten Jugendlichen in ein gerade inszeniertes Esszimmer setzen und wurden von den Profis abgelichtet. Das Gruppenfoto konnte jeder als Erinnerung mit nach Hause nehmen. Weiter ging es die Treppe hoch in die nächste Abteilung. Die Mädels staunten nicht schlecht, als sie sich im oberen Stockwerk plötzlich mitten in der Weihnachtszeit befanden. Denn zur Zeit stehen die Aufnahmen für den Weihnachtskatalog an und so ging es vorbei an Tannenbäumen, schneebedeckten Landschaftsbildern, beleuchteten Sternen und buntem Christbaumschmuck. Um die Ecke wurde die winterliche Bettwäsche im Landhausstil aufgebügelt um sie dekorativ im gemütlichen Kiefernholzbett zu präsentieren. In den Abteilungen für Schuh- und Taschenmode war die Gruppe dann in ihrem Element. Dort werden diese Accessoires aufpoliert, ausgestopft und dekorativ auf Glasplatten oder vor weißem Hintergrund drapiert und werbewirksam in Szene gesetzt. Die Teilnehmerinnen durften selbst hinter die Linse und die angesagten Herbstschuhe fotografieren. Anschließend wurde das Deko-Lager erkundet. Hier findet sich vom Salatkopf über verschiedene Obstsorten bis zum Fenster im Bauernhausstil, von Stuckwänden bis Kerzen in allen Formen und Farben - kurz Alles was das Herz einer Deko-Queen begehrt. Stunden könnte man hier verbringen, wenn man jedes Detail sehen wollte.

"Nei gschaud" bei Hofmann Werkzeugbau Dorthin gehen wir ...

In den Pfingstferien konnten Mädels und Jungs ab 10 Jahren bei der Firma Hofmann - Ihr Impulsgeber – hinter die Kulissen schauen. Nei schaun eben! Nach einer Präsentation, wo die Teilnehmer/innen viel über die Geschichte der Firma und die möglichen Ausbildungsberufe erfahren konnten, ging es auf einen Rundgang durch die Hallen. Beim Gang durch die Fertigung und in der Logistik beeindruckten die fleißigen Roboter und wie präzise diese ihre einprogrammierten Aufgaben erledigen. Allerdings würde dies natürlich nicht funktionieren, wenn Mensch und Maschine nicht gut zusammen arbeiten würden. In einem anderen Raum waren mehrere 3D-Drucker in Bereitschaft und die Gruppe konnte zusehen wie Einzelteile eines geplanten Projektes millimetergenau hergestellt wurden. Im gemeinsamen Ausbildungszentrum der Firmen Hofmann, Impulsgeber und Möglichmacher, warteten bereits Werktische und auch technische Zeichnungen für die "Arbeit" bereit. Anhand dieser Unterlagen mit Maßangaben und der Hilfestellung durch andere Auszubildende durften sich die Mädchen und Jungen handliche Sägen bauen. Dazu mussten Metallstäbe maßstabgetreu zugeschnitten und gebogen, Kerben für das Sägeblatt in den Rahmen gefeilt und gesägt werden, damit das fertige Werkstück dann stolz zu Hause ausprobiert werden konnte. Nach einer Mittagspause, zu der die Firma alle in die Werkskantine eingeladen hatte, ging es anschließend wieder an die Arbeit.Diesmal galt es Teelichthalter zusammen zu bauen. Mit Feuereifer wurde an den einzelnen Arbeitstischen gedreht und geschraubt um ein tolles Ergebnis zu erzielen. Im Schulungsraum fand zum Abschluss eine Reflexion dieses spannenden Tages statt und die gebauten Werkstücke wurden in, mit weiteren Geschenken gefüllten, Hofmann-Tüten mit nach Hause genommen.

Workshop "Naturmandalas" in den Pfingstferien Jetzt machen wir erst ...

Am 22. Mai suchten Mädchen und Jungen im Wald am Herberg in Lichtenfels nach besonderen Schätzen. Es galt in der Natur Sachen zu finden aus denen man Mandalas formen und Bilder gestalten kann. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren mit Eifer bei der Sache, bastelten und klebten um die Wette. Wie kreativ Kinder sein können, zeigen einige der Aufnahmen.

Schlittschuhfahrt am Aschermittwoch 2018 Die Anfänger leihen sich ...

Für den Aschermittwoch in den Faschingsferien, hatte sich das Team vom Kreisjugendring eine abwechslungsreiche Tagesfahrt ausgedacht. Ein Bus mit 40 Mädchen und Jungs machte sich mit den Betreuern Andreas, Lukas, Moni, Tobias und Uschi auf den Weg zur Eiswelt nach Sonneberg. Nachdem alle Kinder endlich Schlittschuhe angezogen hatten, wurden vorsichtige Schritte auf der glatten Eisfläche gewagt. Nach wenigen Runden des Einfahrens, wurden die Teilnehmer auf dem Eis mutiger. Lauflernhilfen in Form von Pinguinen halfen ihnen dabei.

Den Kindern merkte man die Freude an der Bewegung an und mit kleinen Pausen dazwischen, war die Zeit in der Eishalle schnell um.

 

Anschließend brachte der Bus die Mädchen und Jungs weiter zum naheliegenden Spielzeugmuseum, das in einem alten, sehr schönen Gebäude untergebracht ist. Nach dem sportlichen Auspowern in der Eiswelt, lauschten die jungen Teilnehmer den Erzählungen der Museumsführerin über die Spielzeugstadt Sonneberg. Sie staunten, dass früher aus der Stadt Sonneberg über 50 % des größten Spielzeugexportes weltweit kam. Neugierig schauten sie sich die einfachen und doch interessanten Spielsachen an, die leider größtenteils hinter Glas ausgestellt waren, an. Einige Einzelstücke konnte Jeder ausprobieren und staunen, mit wieviel Geschick und Geduld sich die Großeltern früher beschäftigten. Im anschließenden Bastelworkshop durften die Mädchen und Jungs Schattenfiguren aus Tonpapier basteln und sich Schattentheater-Stücke dazu ausdenken.

 

Die frohe Schar startete dann zum nächsten Ausflugsziel nach Lauscha. Die Fahrt führte durch den wunderschön verschneiten Thüringer Wald. Die Kinder freuten sich über tief die verschneiten Wälder und Wiesen. Die Sonne und der blaue Himmel trugen ein Übriges für die gute Stimmung im Bus bei. Das Ziel, die Farbglashütte Elias, war bald erreicht. Eine Gruppe durfte in die Produktionshalle und bei der Herstellung eines Goethe-Barometers zusehen. Sie hörten viel über die Glasherstellung, z. B. dass Glas ganz langsam wieder abgekühlt werden muss, damit es nicht bricht und stabil bleibt. Auch erfuhren sie, dass es unterschiedliche Rezepte und Zutaten für den jeweiligen Verwendungszweck des Glases gibt. Die Teilnehmer der zweiten Gruppe konnten in der Zwischenzeit ihre eigene Glaskugel herstellen. Nach einigen Erklärungen zum Thema Sicherheit ging es ans Werk. Um vor der großen Flamme aus dem Ausgangswerkstück eine schöne, runde Kugel herzustellen, brauchte es doch etwas Geschick und Übung. Manch einer benötigte mehr Versuche, da Glas bekanntlich sehr zerbrechlich ist. Am Ende konnten aber alle Kinder ihre farbige Wunschkugel mit nach Hause nehmen. Der angegliederte Glasladen wurde anschließend genau in Augenschein genommen und das eine oder andere Mitbringsel zum Valentinstag für die Eltern gekauft.

Damit ging dieser abwechslungsreiche und spannende Tag zu Ende. Die von den Betreuern geforderte Reflexion per Applausometer zeigte, dass der Ausflug bei allen Teilnehmern sehr gut angekommen war. Bei der Abholung erzählten die Kinder ihren Eltern, was sie alles erlebt hatten und bezeichneten diesen Ferientag als grandios.

Weihnachtstheaterfahrt nach Bamberg am 3. Advent Gespannt warten alle auf den Einlass

In diesem Jahr bot der KJR Lichtenfels in der Adventszeit eine ganz besondere Fahrt an. Für einen geringen Teilnehmerbeitrag durften zum Abschluss des Jubiläumsjahres Kinder ab 6 Jahren mit dem Bus nach Bamberg ins E.T.A.-Hoffmann-Theater fahren um das Stück „SAMS im Glück“ zu erleben. Da einige Teilnehmer noch nie im Theater waren  und auch das SAMS nicht kannten, gaben die Betreuerinnen den Kindern gerne Auskunft. In freudiger Aufregung betraten alle das Theater und hofften, dass der Vorhang sich bald öffnete. Die Ungeduld wurde belohnt, denn das SAMS erfüllte alle Erwartungen der Kinder. Es wirbelte über die Bühne, sang und tanzte mit Herrn Taschenbier, seiner Frau und Herrn Mo, dass es eine Freude war. Die Angst, dass wegen der Samsregel 418 Mama und Papa Taschenbier in ein SAMS verwandelt wurden, konnte das trommelbäuchige in einem Taucheranzug steckende Wesen geschickt umgehen. Ausgestattet mit neuen Wunschpunkten durfte der orangehaarige Wirbelwind in Zukunft für immer bei seiner Familie bleiben. Donnernder Schlussapplaus war der Lohn für die Schauspieler die in verschiedene Rollen schlüpften. Der Bus brachte die Mädels und Jungs anschließend nach Lichtenfels. Dort wurden sie in zwei Gruppen eingeteilt. Während die eine Gruppe mit der Märchenwald-Eisenbahn ihre Runden drehte, durfte die andere Gruppe exklusiv im Hexenhaus den Geschichten von Pinoccio, SAMS und dem Raben Socke lauschen. Einige Teilnehmer ergriffen die Gelegenheit ihren Freunden selbst Geschichten vorzulesen und es sich im Schaukelstuhl der Erzähler gemütlich zu machen. Danach wurde getauscht, damit auch die Eisenbahnfahrer den Märchen lauschen konnten. Mit den Eltern, welche ihre Sprösslinge am Lichtenfelser Rathaus wieder in Empfang nahmen, wurde abschließend bei einem Rundgang durch den Weihnachtsmarkt und dem Märchenwald die vorweihnachtliche Stimmung genossen.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer baten die Betreuer, Uschi Sünkel, Lena Feulner, Eileen Gerstner und Kerstin Witzgall, so ein Angebot nicht nur im Jubiläumsjahr anzubieten, sondern auch in den folgenden Jahren.

Märchenwanderung am 3. November 2017 Ankunft am

Am letzten Tag des Herbstferienprogrammes fand eine Märchenwanderung am Herberg für Kinder ab 6 Jahren statt.
 

Die Aufgabe der Kinder war es, die Wegweiser für Grimm’s Märchen zu finden. Leider waren die Hinweisschilder für die erste Station zum Märchen "Der Froschkönig" von Unbekannten entfernt worden, und so mussten die enttäuschten Kinder den Anweisungen der Betreuer Moni, Uschi und Lukas folgen. Über schmale Pfade und durch raschelndes Laub kam man am "Froschkönigteich" an. Auf hügeligem Gelände wurde eine Decke ausgebreitet und die Kinder lauschten dem Märchen "Der Froschkönig", welches auch der "Eiserne Heinrich" genannt wird, was die meisten gar nicht wussten.
Nach kurzem Marsch durch den herbstlichen Wald stand die Gruppe bald am Fuß des Aussichtsturms. Hier wurde Pause gemacht und die Mädels und Jungs bekamen zur Stärkung erst einmal einen "Rapunzelzopf", den sich die kleine Schar schmecken ließ. Beim Vorlesen des Märchens "Rapunzel", konnten sich die Kinder ihre eigenen Vorstellungen machen, wie die Geschichte am Turm vielleicht abgelaufen sein könnte. Gerne hätten die kleinen „Märchengeister"  den geheimnisvollen Turm am Herberg erobert, um zu sehen, wo "Rapunzel" eingesperrt war. So aber tauschten sie während der Pause ihre Vorschläge zum Erhalt des Aussichtsturmes untereinander aus und wünschten sich, dass aus dem Turm bald ein echter Rapunzelturm werden würde.
Weiter ging es durch den bunten Laubwald zum nächsten "Märchenplatz", dem geheimnisvollen Aufenthaltsort von "Rumpelstilzchen". Die passenden Hinweisschilder wurden von den Mädels schnell entdeckt, und durften als Andenken mit nach Hause genommen werden. Am Ende des Weges musste erst einmal in den alten Steinbruch hinabgestiegen werden, um ein im Stein gemeißeltes Kunstwerk zu bewundern. Wieder nach oben geklettert, lauschten die Kinder dem Märchen von
"Rumpelstilzchen" und die Kinder konnten sich dank ihrer Fantasie gut vorstellen, dass der Kobold am Herberg sein Zuhause hatte.
Inzwischen waren die Kinder auch schon auf das "Hexenhäuschen" gespannt, dass sie entlang der nächsten Wegweiser schon nach kurzer Wanderung erreichten. Am Hexenhaus, der Hütte der Werdenfelser, freuten sich die Kinder auf die gute Stube, in der im Ofen schon ein Feuer knisterte. Statt Lebkuchen vom Hexenhäuschen gab es Wiener und Wurstbrot, aber natürlich nicht serviert von der Hexe, sondern von weiblichen Vereinsmitgliedern des Trachtenvereins. Auf Vorschlag der Gruppe, lasen abwechselnd einige Kinder das Märchen von „Hänsel und Gretel“ selbst vor. Nachdem man sich gemeinsam in das Hüttenbuch eingetragen hatte, durfte der Spielplatz am "Roten Hügel" erobert werden.
Schnell wurde es dunkel und die Betreuer drängten zum Aufbruch. Die mitgebrachten Knicklichter und Taschenlampen wurden gebraucht um die Wegweiser des letzten Märchens "Die drei Federn", zu finden. Diese Lichtquellen und das helle Mondlicht, welches durch die Bäume schien, wiesen den Teilnehmern den "federleichten" Heimweg. Bei diesem Ausflug konnten die Betreuer erleben, dass auch im Zeitalter von digitalen Medien, Märchen für Kinder immer noch spannend sind und deren Fantasie anregen.

"Nei gschaud" Backe backe Kuchen am 2. November 2017 Backe backe Kuchen ...

Im Rahmen des neuen Projektes "Nei gschaud" besuchten 10 Kinder und Jugendliche aus dem Landkreis Lichtenfels die Bäckerei Mayr in Bad Staffelstein. Die Teilnehmer/innen waren von Anfang an bei der Herstellung von Brötchen und Laugengebäck involviert. Es wurden die Zutaten auf bewährten Balkenwaagen abgemessen und mit einer großen Maschine der Teig geknetet. Dieser wurde dann auf Metallplatten zu Brötchen gepresst, oder zu Zöpfchen geformt und gebacken. Die Mädels und Jungs lernten Zöpfe aus 3 und aus 4 Strängen zu flechten, erfuhren wie Laugengebäck gemacht wird und durften dann ihr eigenes Gebäck gestalten. An einem anderen Tisch bekamen sie Marzipanrohmasse zugeteilt und durften diese zu Tieren formen. Eine Auszubildende des Betriebes lehrte ihnen, mit den passenden Werkzeugen kleine Katzen, Hasen oder auch Schweine zu designen. Mit Feuereifer waren die Gruppe am arbeiten und ließen sich die selbstgemachten Spezialitäten schmecken.

Tagesfahrt Mönchsondheim/Schweinfurt am 30. August 2017 Auf zum Workshop ...

Für Kinder ab 6 Jahren bot der KJR Lichtenfels in diesen Ferien einen Busausflug nach Unterfranken an. Zuerst fuhr die Gruppe nach Mönchsondheim wo der Dorfplatz gleichzeitig das Kirchenburgmuseum ist. Das heißt hier bilden die alten Häuser des Dorfes das Freilandmuseum. Die Mädels und Jungs wurden in zwei Gruppen eingeteilt und durften Workshops besuchen. Eine Gruppe konnte sich bei alten Spielen austoben und erfuhr wie Groß- und Urgroßeltern ihre Freizeit verbracht haben. Seilspringen, Steckenpferdrennen, Hüpfkästchen, Stelzenlauf und vieles mehr wurden ausprobiert. Bei einem Schusserturnier wurde die Königin ermittelt und mit einer wunderschönen Murmel belohnt.

Die andere Gruppe konnte auf einem Biobauernhof mit eigenen Augen sehen, dass nicht alle Kühe lila sind und erfuhren woher die Milch überhaupt kommt. Die Bäuerin erklärte den staunenden Kindern welche Mengen Gras und Heu Kühe fressen und wieviel Wasser sie trinken. Anschließend konnten alle Kinder in Butterfässchen aus Glas ihre eigene Butter herstellen. Als Beilage gab es für beide Gruppen klein geschnittenes Gemüse dazu. Nach dieser gelungenen Brotzeit fuhr der Bus die Kinder nach Schweinfurt in den Wildpark an den Eichen. 460 Tiere konnten in dem weitläufigen Park bestaunt werden und im Streichelzoo warteten bereits die Ziegen auf ihre Streicheleinheiten. Da es an diesem Tag sehr warm war, bot das Planschbecken des Parks eine willkommene Abkühlung. Ein Eis danach rundete diesen gelungen Tag ab, bevor die Mädchen und Buben zurück in den Landkreis fuhren und von ihren Eltern wieder in Empfang genommen wurden.

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