Brot backen lernen in Ahorn

Bei einer Tagesfahrt am 22. August nach Ahorn in die alte Schäferei erfuhren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wie vor 200 Jahren Brot gebacken wurde und mit welchen Mühen das ganze Prozedere verbunden war. Nach einer Einführung wurden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Gruppen aufgeteilt und bekamen verschiedene Aufgaben übertragen. Einige Mädels und Jungs wurden mit Leiterwagen und Huckelkorb in den Wald geschickt um Holz zu sammeln und dieses dann am Sammelplatz in Reisig und Holz zu sortieren. Mutige Mädels und Jungs nahmen an den Sägeböcken Aufstellung und durften unter der Aufsicht von ihren Betreuern Heike, Uschi, Isabell und Andreas, mit Handsägen die großen Äste in kleinere Stücke sägen.

Dann ging es ins Backhaus. Die bereits vorbereitenden klebrigen Sauerteigrohlinge wurden mit Weizenmehl zu Brotlaiben geformt. Die Bäckerinnen und Bäcker kamen dabei ganz schön ins Schwitzen. Nach einer kurzen Brotzeitpause wurden die Brote in den aufgeheizten Backofen geschossen. Schon kurze Zeit später zog leckerer Duft über das gesamte Gelände. Eine der Mitarbeiterinnen passte gut auf, dass kein Brot als Brikett endete, während dessen führte die andere Mitarbeiterin die Kinder durch das Gerätemuseum und erklärte die alten Arbeitsgeräte. Sie zeigte allen welche Produkte aus Holz hergestellt wurden und jedes Kind durfte die früher sehr beliebten Holzschuhe ausprobieren. Das Klappern und Scheppern war über den ganzen Platz zu hören.

Am Nachmittag fuhr der Bus die Gruppe zur Veste Coburg von wo aus alle durch den Hofgarten in das Naturkundemuseum spazierten. Dort wartete eine Pädagogin, die allen die Oberflächenspannung von Wasser und die Moleküle der Luft in verschiedenen Experimenten erklärte. Die Kinder versuchten eine Büroklammer und einen Reißnagel schwimmen zu lassen und zählten, wie viele Tropfen Wasser auf eine Centmünze passen. Luftballons wurden aufgeblasen losgelassen und durch die entweichende Luft schoss der Ballon wie eine Rakete gegen die Hauswand. Natürlich waren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer voll dabei, als es galt den Luftdruck mit quietschenden Geräuschen aus dem Ballon langsam zu entfernen.

Zum Abschluss des Tages wurden Bewegungsspiele im Hofgarten veranstaltet, bei der die Gruppen ihre eventuell noch vorhandene Energie einsetzen konnten. Mit Wasserbällen und Frisbees sorgten Wettrennen noch einmal für lautes Hallo bevor es wieder heimwärts in den Lichtenfelser Landkreis ging.

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